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eingestellt von bolten am 12.09.11 - 10:58 Uhr -
Deutsch-polnisch-tschechische Ausbildung "Interkulturelle/r Gruppenleiter/in" -
Zielgruppe Die intergenerative Fortbildung richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Pädagog/ innen sowie Engagierte im Jugendaustausch, die sich zum/r Gruppenleiter/ in in interkulturellen Gruppen weiterqualifizieren wollen. Die Fortbildung eignet sich auch für bereits bestehende bi- oder/und trinationale Teams sowie Aktive im grenznahen Raum, für Mitarbeiter/innen in Verbänden und Organisationen, für Migrant/innen und Auszubildende, für Student/innen und Berufssuchende. Ebenso ist eine JuLeiCa-Ausbildung vorteilhaft, jedoch keine Bedingung. Maximale Gruppengröße: 27 Teilnehmer/innen. Ziel Wir wollen jede/n zukünftige/n Gruppenleiter/in in der Fortbildungsgruppe unterstützen, 1. individuelle Kenntnisse und Kompetenzen als Gruppenleiter/in im Schwerpunktbereich a) Gruppendynamik und b) Projektmanagement weiterzuentwickeln 2. Spaß und Kreativität im interkulturellen Lernen zu erlangen, 3. durch die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung eines Praxisprojektes Selbstständigkeit und Eigenverantwortung im interkulturellen Team erproben zu können. Garantierte Lernerfolge sind: Interkulturelle und gruppenpädagogische Kenntnisse; Methodenrepertoire für alle Phasen einer Begegnung; Programmerstellung und Programmumsetzung nach eigenem Konzept; Kostenkalkulation und Antragstellung. Während der Fortbildung, vor allem bei der Seminararbeit im Plenum, stellen wir eine Übersetzung in alle drei Sprachen zur Verfügung. Termine und Themen Die Fortbildung beginnt im November 2011 und endet im September 2012. Die Fortbildung umfasst ein Einstiegsseminar, vier Bausteine, ein von den Teilnehmer/ innen selbst durchzuführendes Praxisprojekt und ein Auswertungsseminar. Die 6 jeweils viertägigen Bausteine haben einen gesamten Umfang von 150 Zeitstunden. Das Praxisprojekt findet an einem Wochenende statt und wird nicht nur auf den Bausteinen sondern auch in der Zeit dazwischen vorbereitet. Der Umfang der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Praxisprojektes entspricht ebenfalls ca. 150 Zeitstunden. EINSTIEGSSEMINAR Freitag, 11.11. – Sonntag, 13.11.2011 Turmvilla, Bad Muskau (D) Themen: Kennen lernen, Integration und Teambildung; Arbeit zu den Erwartungen und an den Fortbildungsverträgen; Inhalte der Fortbildung 1. BAUSTEIN Freitag, 09.12. – Sonntag, 11.12.2011 SEVER, Horni Maršov (CZ) Themen: Soziale Gruppenarbeit / Gruppenprozesse und Themenzentrierte Interaktion (TZI); Projektmanagement 2. BAUSTEIN Donnerstag, 09.02. – Sonntag, 12.02.2012 Begegnungszentrum im Dreieck, Großhennersdorf (D) Themen: Begegnungsmethoden als praktisches Handwerkszeug (Sprachanimation, Biographiearbeit, Künstlerisches Gestalten, Happening, ökologische Methoden); Partizipation; Beginn der Arbeit an den Praxisprojekten/ Teamfindung 3. BAUSTEIN Donnerstag, 19.04. – Sonntag, 22.04.2012 Dom Trzech Kultur Parada, Niedamirów (PL) Themen: Interkulturelles Lernen; Arbeit im interkulturellen Team, Leitungsstile; Vorbereitung der Praxisprojekte 4. BAUSTEIN Donnerstag, 17.05. – Sonntag, 20.05.2012 Begegnungszentrum im Dreieck, Großhennersdorf (D) Programmberatung, Methodenauswahl; Interkulturelle Teamarbeit DURCHFÜHRUNG DER PRAXISPROJEKTE 29.6.-1.7.2012 und 6.-8.7.2012 in Bad Muskau und Großhennersdorf 27.-29.7.2012 und 10.-12.8.2012 in SEVER 27.-29.7.2012 in Parada Während der Fortbildung wurden in kleinen bi- oder trinationalen Teams, bestehend aus den Teilnehmer/innen der Fortbildung, Praxisprojekte geplant, die jetzt durchgeführt werden. AUSWERTUNGSSEMINAR Donnerstag, 06.09. – Sonntag, 09.09.2012 Turmvilla, Bad Muskau (D) Präsentation und Auswertung der Praxisprojekte; Gesamtauswertung der Fortbildung; Vergabe der Zertifikate Arbeitsweise auf der Fortbildung Unsere Arbeitsweise spiegelt sich in sechs Fortbildungseigenschaften wieder: „Lernen durch Erleben“: Wir nutzen zur Vermittlung der Themen vor allem praktische Übungen, die die Teilnehmenden auch sinnlich und emotional ansprechen, um so die Theorie durch das eigene Erleben zu ergänzen. Durch die Reflektion des Erlebten möchten wir den Teilnehmer/innen Erfahrungen ermöglichen, die ihnen in der Arbeit mit interkulturellen Gruppen ein bewussteres Handeln ermöglichen. Unterstützung der Teilnehmenden : Wir bieten verschiedene Zeiträume und Themen1 auf den Bausteinen sowie das Praxisprojekt an, in denen sich die Teilnehmenden selbst in unterschiedlichen Rollen ausprobieren können und dazu eine Rückmeldung von den Referent/innen und der Gruppe erhalten. Beratung und Begleitung: Unser Hauptreferent/innen-Team besteht aus deutschen, tschechischen und polnischen Frauen und Männern, die über die gesamte Fortbildungszeit jeder/m Einzelnen beratend und begleitend zur Verfügung stehen. Auf dem Einstiegsseminar wird zwischen jedem Teilnehmenden und den Referent/innen ein Fortbildungsvertrag vereinbart, der langfristige und persönliche Lernziele festlegt. Auf jedem Baustein kann dann der/die Teilnehmer/ in Einzelgespräche mit einer/m Referent/in nutzen, um das eigene Lernen zu reflektieren. Lernen in der Gruppe, mit der Zeit und in Räumen: Wir haben uns in unserer Fortbildung bewusst für ein Fortbildungsjahr und das Zusammentreffen an verschiedenen Lernorten in der deutsch-polnisch-tschechischen Grenzregion entschieden. So ist es möglich, dass der/die Einzelne sich selbst in der interkulturellen Gruppe über einen längeren gemeinsamen Lernprozess hinweg erleben, beobachten und reflektieren kann. Die unterschiedlichen Orte und Räume - Bildungsstätten2 - verdeutlichen zudem vielfältige Lebensformen, die uns umgeben und prägen. Helfende Struktur: Wir haben unserer Fortbildung eine Struktur gegeben, die den Teilnehmenden eine Orientierung inmitten der vielen neuen Herausforderungen ermöglichen soll. Jeder Baustein folgt einer immerwährenden Form: Der Freitag widmet sich dem Wieder-Kennen lernen. Der Samstag steht für die Bearbeitung des Bausteinthemas. Der Sonntag dient den Einzelgesprächen mit jeder/m Teilnehmer/in, den Praxisprojektteams und der Auswertung. Fortbildungsmaterial: Wir stellen den Teilnehmenden Handouts, Materialien, Publikationen und Literaturlisten in den jeweiligen Sprachen zur Verfügung. Darunter sind kostenfreie DPJW- und TANDEM-Publikationen.
Kosten Der Teilnehmerbeitrag fur die gesamte Fortbildung3 betragt: fur in Deutschland lebende Teilnehmende fur in Polen und Tschechien lebende Teilnehmende 650 Euro (in Raten: 5x130.) 450 Euro (in Raten: 5x90.) Der gesamte Teilnehmerbeitrag ist vor Beginn des 1. Bausteins zu bezahlen. Dazu ergeht jeder/m Teilnehmer/in 14 Tage vor Beginn des 1. Bausteins eine Rechnung, die per Uberweisung zu bezahlen oder vor Ort zu entrichten ist. Eine Ratenzahlung ist moglich. Das Einstiegsseminar ist kostenlos. 3 incl. Vollverpflegung, gemeinsame Unterbringung in Bildungsstatten, Referent/innen- und Sprachmittler/innenkosten, Eintritt fur kulturelle Freizeitangebote, Teilnehmer/innenversicherung Die Fahrtkosten zu den einzelnen Bausteinen tragen die Teilnehmer/innen selbst. Die Fortbildung wird gefordert durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk, das Koordinierungszentrum deutsch-tschechischer Jugendaustausch TANDEM und den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfond. Kontakte und Ruckfragen Ruckfragen polnische und deutsche Interessierte: Anett Quint, Tel.: 035771 / 640 480, E-Mail: kultur@turmvilla.de Ruckfragen tschechische Interessierte: Lenka Huba.kova, TRK o.s., Tel.: 00420 / 724 084 294, E-Mail: lenkahubackova@gmail.com Anmeldung Die schriftliche Bewerbung (bitte Formular verwenden) bis zum 14. September 2011 an folgende Adresse richten: Soziokulturelles Zentrum Turmvilla z.Hd. Anett Quint Hermannsbad 9 02953 Bad Muskau Die Teilnahme ist verbindlich fur die gesamte Fortbildung. Die Teilnahme an einzelnen Bausteinen der Fortbildung ist nicht moglich. Bis zum 30. September 2011 erhalten alle Bewerber/innen eine schriftliche Zu- oder Absage. Fortbildungstrager Das Umweltbildungszentrum SEVER (St.edisko ekologicke vychovy a etiky Rychory = Zentrum fur die okologische Bildung und Ethik im Haus R.chor.) ist eine nichtstaatliche, gemeinnutzige Organisation mit Sitz in Horni Mar.ov im Ostriesengebirge (vychodni Krkono.e) und in Litom..ice in Nordbohmen, die sich vorrangig um eine nachhaltige und okologische Umwelterziehung und .bildung bemuht. Das Zentrum halt umfangreiche Arbeitskontakte mit einem Netzwerk von Mitarbeitern im In- und Ausland aufrecht. Die Programme des Zentrums dienen Interessenten aus ganz Tschechien. Ein spezielles Programm ist fur solche Regionen geeignet, in denen SEVER zu Hause ist (Riesengebirge und Umgebung, das Tschechische Mittelgebirge - .eske st.edoho.i). Das Zentrum ist ein Mitglied der Bewegung .Brontosaurus?g, der Vereinigung der Umweltbildungszentren Pavu.ina (Sdru.eni st.edisek ekologicke vychovy Pavu.ina) und des sogenannten Grunen Kreises (Zeleny kruh). Ausfuhrliche Informationen unter http://www.sever.enc.cz -
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Digitale Bibliothek Autor: Berkenbusch/von Helmolt/da Silva (Hg.) Migration und Mobilität sind Facetten einer immer stärker zusammenwachsenden Welt. Frauen haben einen hohen Anteil an Migration und Mobilität, wurden aber von der Forschung lange Zeit wenig berücksichtigt. Hier setzt der vorliegende Band an: WissenschaftlerInnen verschiedener Disziplinen befassen sich mit Migration und... Autor: Sara Fürstenau (Hg.) astang am 02.05.2012 Interkulturelle Pädagogik und sprachliche Bildung sind Querschnittsaufgaben der Lehrerbildung. Wie können Lehrkräfte und andere pädagogische Fachkräfte angemessen auf den Umgang mit Differenz und Ungleichheit im Kontext sprachlich-kultureller Heterogenität vorbereitet werden? Der Band sammelt Antworten von zwölf Autori... Autor: Adelheid Schumann (Hg.) astang am 24.04.2012 Spätestens im Zuge der Internationalisierung der Hochschule ist interkulturelle Handlungskompetenz auch dort zu einer Schlüsselqualifikation geworden. Dieser Band präsentiert Ergebnisse eines Forschungsprojektes zur Analyse interkultureller Missverständnisse und zur Förderung interkultureller Kompetenzen in der Hochsch...
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